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Tiere der Nacht
Die Musik der Tiere der Nacht basiert auf zwei Grundlagen: Gitarrensaiten sind der direkte Draht zum Hirn und Trommelfelle eine äußerst erotische Haut. Tiere der Nacht sind zwei Musiker, die sich zwischen Sinnlichkeit und Intellekt bewegen und bei denen man nie genau weiß, nach welcher Seite die Nadel nun ausschlägt. Sie brechen wild und unerbittlich über den Großstadtdschungel herein.

Tiere der Nacht: Mani Neumeier & Luigi Archetti

Tiere der Nacht: Mani Neumeier & Luigi Archetti

Rhythmus, Rhythmus und nochmals Rhythmus lautet ihr Credo, das sie in atonalem Gezwitscher einer tausendstimmigen Vogelschar, Wave-Metal-Ausbrüchen oder hypnodelischen Space-Expeditionen ausleben, unterstützt von Bandmaschinen, die mal Grooves, mal Gesprächsfetzen, aber auch zum Beispiel Klassisches von Bartok einspielen, und einigen Effektgeräten sogenannte dressierte Maschinchen, bieten die beiden Musiker einen Mix, der in dieser Form einzigartig in der Rock- und Jazzwelt dastehen dürfte.

Im rhythmusbetonten Sound wird lustvoll mit den Klischees der Rockmusik wie auch der Jazzmusik gespielt. Bekanntes aufgegriffen, zerlegt und neu wieder zusammengesetzt. Kein Musikstil, keine noch so eingängige Melodie und kein Straßengeräusch kann der obszönen Musizierwut des kosmopolitischen Duos widerstehen. Die Tiere der Nacht sind universell und verstehen sich auf alles und alle.

Feel free to listen in ...

•   [mp3]    Liquid Systems

•   [mp3]    Blumen zum Selberpflücken



Mani Neumeier

Spielt Schlagzeug seit 1960. Neumeier ist – und das im postivien Sinne des Wortes – ein echter Weltmusiker, will heißen: nicht Genosse Trend macht den Stil, vielmehr beherrscht Neumeier unverwechselbares, über Jahrzehnte gereiftes Schlagzeugvokabular. Der Ausdruck Reife hat hier vielleicht einmal seine Berechtigung.

Er gründete 1964 mit Iréne Schweizer und Uli Trepte das Iréne Schweizer Trio und wurde damit auf zahlreichen Konzerten bis 1968 in Europa bekannt.

Er trommelte mit Peter Brötzmann und Peter Kowald im Trio. Im Jahr 1967 bis 1968 im Manfred Schoof - Quintett und im GLOBE UNITY ORCHESTRA.

Mani spielte auch mit vielen namenhaften Jazz-Musikern, wie zum Beispiel Wolfgang Dauner, Gunter Hampel, Yuseef Lateef, Sonny Sharrok, Champion Jack Dupree, Alexander von Schlippenbach und vielen anderen.

Neumeier gründete 1968 die Kult-Rock-Band "GURU GURU", machte von 1968 bis 1995 zahlreiche Tourneen und 19 LPs.

1986 bis 1993 war er Schlagzeuger von der Schweizer Free-Jazz-Formation BLAUER HIRSCH (mit Wädi Gysi, Mich Gerber, Werner Lüdi).

1993 erscheint seine erste Solo-CD PRIVAT.

Mani Neumeier wurde von der Presse als vielseitigster und verrücktester Drummer betitelt. Er versteht sich als Sounding Being.


Luigi Archetti

Künstler im Bereich Musik / Akustik (E-Gitarre, Komposition, Klangforschung) und Visuelle Kunst (Malerei, Zeichnung, Video). Lebt und arbeitet in Zürich.

Spielt(e) in diversen Bands wie: AFFRONT PERDU (mit Bo Wiget und Martin Gantenbein), HEILIGER BIMBAM (mit unter Anderem: Urs Blöchlinger, Urs Voerkel), LOW TIDE DIGITALS (mit Bo Wiget), HULU-PROJECT und THE BLECH mit Hubl Greiner, ALIENSTALK (mit Ellen Christi, Jan Schlegel), SILENT SURFACE (mit Jan Schlegel) etc. etc. sowie auch in Projekten wie: Solo-Auftritte mit Videoprojektion (SUB am Jazzfestival Konstanz 2001 und Jazzfestival Schaffhausen 2002), Theater (Teatro Matto, Zurüich) und Film-Live-Vertonungen (in verschiedenen Formationen mit unter Anderem: Urs Blöchlinger, Urs Voerkel, Hubl Greiner (The Blech & HULU-Project), Jan Schlegel, Ellen Christi, Kazuhisa Uchihashi, Makigami Koichi, Taku Sugimoto, Bill Horist, Michio Yagi, Dieter Moebius (Cluster), Anton Bruhin, Iva Bittova, Christi Doran, Dramo Suzuki (Can), Michael Caroli (Can).

Zahlreiche Konzerte in Europa, Russland, USA, Canada und Japan.


Pressestimmen

Die Musik der Tiere der Nacht basiert auf zwei Grundlagen: Gitarrensaiten sind der direkte Draht zum Hirn, und Trommelfelle eine äußerst erotische Haut. Archetti schafft aus Gitarrentklängen das Geflecht einer kosmischen Kugel, deren Millionen Stockwerke Neuemeiers Schlagwerk und Spezialeffekte bilden. (Henri Kriss, Karlsruhe 1994)

Zwischen 20 Sekunden und vier Minuten dauernd die Abfahrten des Freak-Duos. Trommelkünstler Mani Neumeier besticht erwartungsgemäß durch eigenwillige Perkussion der Extraklasse. Gitarrist Luigi Archetti erweist sich wieder einmal als einfallsreicher Klangerzeuger, der gekonnt zwischen Rocksplittern, Feedback und Akustischen pendelt. Dem beherzten Griff in die Tiefen der Weltmusik verdankt "Hot Stuff" unerhörtem Abwechslungsreichtum: Rock, Jazz, Avantgarte und Ethno sind tanzbar und bisweilen hypnotisch, jedoch stets lebendig und voller Humor. (Musik Express, Oktober 1992, 5 Sterne)

Tiere der Nacht - so der Name des ungewöhnlichen Duos, laden auf 25 oft nur sekundenlangen Titeln "Phanto Guests" wie Miles Davis, Herbie Hancock, Bela Bartok oder balinesische Volksmusiker ein. Die Hörer entdecken immer wieder überraschende "Inside Jokes". Anspielungen auf ungewöhnliche Klangeffekte. (Neue Zürcher Zeitung, Juli 1992)

Die deutschsprachige Antwort auf John Zorn: 25 herrliche Kleinkunstwerke voller expressiver Perkussion bis hin zu Gamelan-Instrumenten, vertrackt groovende Jazz-Pattern, exzellente Samplings, subtiler Humor und fesselnde Hypnotika, dies sind die Dinge, die diese Scheibe so aufregend machen. perfekte Body und Soul-Musik. Hypnotisch tanzbare Tanzspektakel. (AHA, September 1992)

Tiere der Nacht haben es geschafft, nicht nur zeitgemäßen, sondern richtig spritzigen Underground-Rock vorzulegen. Die ruhigeren Stücke mit ihren afrikanischen oder fernöstlichen Anklängen, können das Gesamtbild nicht zerstören: Hier ist Leben drin. Hier spielt ein grandioser Schlagzeuger mit und gegen einen erfindungsreichen Gitarritesten an. Eine eigene, sehr europäische Musiksprache, die auf zwanzig Jahre zurückblicken kann, ohne den Muff dieser Jahre im Pelz zu tragen. (M. Büsser, ZAP, September 1992)

Das Konzert der Tiere der Nacht war packend und verdient das Prädikat Extraklasse. Da wurden in fulminanten Dialogen zwischen Schlagzeug und Gitarre die Grenzen des Tonkosmos ausgelotet. Da gingen verspielte Geräusch-Collagen in geschliffene Trash-Arrangements über. Da weiteten Pfannendeckel, Gummischläuche und Rasierapparate die Dimensionen des Klangbildes aus. Und immer, wenn es zu poetisch werden sollte, stellte ein fetziger Groove die innere Dynamik wieder her. Und bei solch delikatem Vergnügen fehlte es auch an belehrung nicht: Das alles ist Musik, das alles vermag Musik. (LNN Luzern, Oktober 1993)

Gegen den Strich gebürstet – Neumeiers Schlagzeugspiel fand dabei die Entsprechung in Archettis virtuosem Gitarrenspiel. Mal gemeinsam demonstrieren die beiden Ausnahmemusiker musikalische Vielseitigkeit, ungebrochene Spielfreude und viel Witz. (Südkurier, Oktober 1993)

Discographie

•   Hot Stuff - RecDec 42 (1992)
•   Wolpertinger - RecDec 57 (1994)
•   Evergreens - Captain Trip Records (Japan) CTR 069 (1997)
•   Sleepless - Captain Trip Records (Japan) (1999)
•   Kräuter & Weltmeister (2003)

Luigi Archetti
Feldeggstr. 52
CH-8008 Zürich
Tel & Fax: ++41-1-482-48-77
E-Mail: archetti@bluewin.ch
Web: www.luigiarchetti.com
Mani Neumeier
Im Loh 3
D 69253 Hilsenhain
Tel. +49 (0) 6220-913874
E-Mail: mani@guru-guru.com

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